Seit geraumer Zeit setzen sich die Regenbogen-Piraten dafür ein, dass Altglas-Container in einem gemeinsam mit der Rhein-Sieg Abfallgesellschaft betriebenen Projekt leiser werden. Technisch wird dies realisiert, indem man Glascontainer in einen unter der Oberfläche befindlichen Metallcontainer versenkt.

Wir für unseren Teil versuchen beim Einwurf in die normalen Container immer, den Geräuschpegel so gering wie möglich zu halten, aber ganz vermeiden lässt sich das Klirren von Glas und die  teils recht lauten Geräusche beim Auftreffen nicht – sehr zum Leidwesen der Anlieger. Mit den unterirdisch angebrachten Container sinkt der Geräuschpegel beim Einwurf von Glas auf 38,5 dBA (das ist so laut wie das Ticken eines Weckers oder das Lüftergeräusch an Ihrem PC).

Die Kosten dafür betragen etwa 20.000 € pro Container inklusive der Erdarbeiten – mit der RSAG wurde daher eine Kostenteilung vereinbart, so dass seitens der Stadt Troisdorf lediglich etwa 10.000 € für Erdarbeiten und Stellplatzvorbereitung anfielen und die RSAG die Kosten für die Container, Fahrzeugeinrüstung etc. übernimmt, was ebenfalls etwa 10.000 € ausmacht.

Pro Jahr sollen an jeweils 3 Standorten bei Neueinrichtung anstelle der normalen Altglascontainer nun Unterflurcontainer eingerichtet werden. Fraktionsvorsitzender Leopold Müller hier: „Wir erwarten eine deutliche Entlastung für alle Anlieger solcher Anlagen. Es ist gut, dass dies nun endlich in die Umsetzung gelangt.“ Bereits im Einsatz sind Unterflurcontainer z.B. bereits in Hennef, wo Pressesprecher Dominique Müller-Grote darauf verweist, dass die Geräuschentwicklung weit geringer sei und die Container „gut von den Bürgern angenommen“ würden. Weiterhin ging er laut einer Lokalzeitung davon aus, dass die Container künftig ausgebaut würden.

Unterflurcontainer

Unterflurcontainer

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