Zum Leserbrief von Dieter Küpper, der über viele Jahre abzuschreibende Investitionen mit direkt wirksamen Personalkosten vermengt und unterstellt, man habe sich nicht für die Kinder- und Jugendarbeit engagiert. Das  Gegenteil ist der Fall :

Herrn Küpper treibt nur Wut und Verärgerung, wenn man der Überschrift zu seinem Leserbrief glauben darf, der am 13.10 in der Rhein-Sieg Rundschau und am 14.10 wortgleich im Rhein-Sieg Anzeiger veröffentlicht wurde. Das ist bedauerlich, denn Herr Küpper scheint trotz langjähriger Tätigkeit als Leiter des Abenteuerspielplatzes in FWH nicht in der Lage, zwischen investiven Ausgaben z.B. für neue Altglascontainer (die den Haushalt nur in geringem Maß über Abschreibungen belasten) und Kosten für Mitarbeiter/innen unterscheiden zu können, die immer direkt im Haushalt wirksam sind.

Wir stimmen Herrn Küpper zu, dass das Gefüge der Stadt zunehmend aus den Fugen gerät durch unqualifizierte Äpfel-Birnen-Vergleiche und nehmen klar Stellung gegen ein Aufrechnen nicht vergleichbarer Ausgaben. Gleiches träfe ja auch auf die Sanierung maroder Fenster in der Europaschule oder am Bilderbuchmuseum und die dringend notwendige Aufhellung der Unterführung Sieglar zu. Wir halten aber Neid-Debatten auf unsachlicher Basis für nicht zielführend.

Anders als unterstellt hat die Fraktion Regenbogen-Piraten im Stadtrat zudem dafür votiert, dass Ausgaben für Kinder- und Jugendarbeit in den kommenden Jahren nicht gekürzt werden, während anderswo der Rotstift angesetzt wird. Damit entfällt unterm Strich anteilig sehr wohl mehr Geld auf die Kinder- und Jugendarbeit.

Unterflurcontainer verbessern das Stadtbild dauerhaft  und reduzieren lauten Lärm und Schmutz für zahlreiche Anlieger, was im Übrigen ja sogar Herr Schliekert als Fraktionsvorsitzender der SPD in der betreffenden Ratssitzung einräumte. Wer guten Willens ist, kann sich die positiven Effekte jederzeit z.B. in Hennef anschauen.

Wir treten trotz unsachlicher Anwürfe auch zukünftig für eine ausgewogene Balance ein und werden uns auch weiterhin für eine solide Finanzierung notwendiger Kinder- und Jugendarbeit in der Stadt Troisdorf stark machen. Vielleicht geht der Leserbriefschreiber einmal in sich und an den Backofen, um anstelle öffentlicher Kritik auf tiefergelegtem Niveau das direkte Gespräch mit den Adressaten zu suchen, dann gerne bei Küppers Plätzchen und einem lecker Tässchen Kaffee von unserer Seite.

Wolf Roth, Fraktionsgeschäftsführer

Leserbrief Dieter Küpper

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