Wie schon in den Vorjahren trägt das von der Fraktion Regenbogen-Piraten eingebrachte Konzept zur Anpflanzung von Obstgehölzen ess- und sichtbare Früchte. Wie die Verwaltung auf Anfrage mitteilte, wurden 2019 jeweils 50 Beerensträucher an Haus Broich in Spich, am Krausacker in Bergheim sowie in den Grünanlagen Schopenhauerstraße in Oberlar und Verdiallee in Troisdorf-West angepflanzt. Daneben haben 7 Birnbäume in der Grünanlage Verdiallee sowie 3 Quitten und 2 Mispeln am Rathaus ein Zuhause gefunden.

Quitten [Symbolbild]

Obstbäume bereiten dabei nicht nur Troisdorfern Freude, sondern sind auch bei Bienen und anderen Insekten beliebt. Gleiches gilt natürlich auch für die insgesamt 4.230 m² an Blühflächen, die 2019 im Stadtgebiet angelegt wurden:

  • in Eschmar, Vorgebirgsblick etwa 220 m
  • in Oberlar, Schopenhauerstr. etwa 1250 m²
  • in Rotter See, Hochzeitswiese etwa 1250 m²
  • in Sieglar, Am Wehrwasser etwa 125 m²
  • in Sieglar, Schillerstr. etwa 355 m²
  • in West, Verdiallee etwa 580 m², und
  • am Rathaus etwa 450 m²
Blühwiese am Rathaus

Haben Sie Anregungen oder Verbesserungsvorschläge? Schreiben Sie uns per E-Mail an

info (@) regenbogenpiraten.de


Wir von der Fraktion Regenbogen-Piraten haben uns die letzten Jahre immer wieder stark gemacht für Vorhaben, die Troisdorf und den Bürgern zugutekommen und nachvollziehbar Sinn ergeben. Wir hatten uns daher aktiv in den Arbeitskreis zur Haushaltskonsolidierung eingebracht und finden es erfreulich, dass wir nun gleich zwei aufeinander folgende, ausgeglichene Haushalte mitgestaltet haben.

Auch in den vorliegenden Haushalt haben wir Positionen eingebracht, die aus unserer Sicht die weitere Entwicklung der Stadt Troisdorf positiv beeinflussen werden oder zumindest können:

Auch 2019 und 2020 werden weitere Standorte mit Unterflurglascontainern, oder wie wir sie nennen: Flüstercontainern ausgestattet. Die Bürger laden wir herzlich ein, sich an der Auswahl der Standorte zu beteiligenKritiker wiederum sind eingeladen, sich mit den Auswirkungen auf’s Stadtbild zu beschäftigen. Denn Unterflurcontainer sind nicht nur wesentlich leiser, sondern wie wir ja seit dem heißen Sommer wissen: sie stinken auch nicht, weil sie einen Luftabschluss haben.  Und noch viel besser: Wer einmal daran vorbei gefahren ist, wird feststellen, dass sich an den Rändern dieser Container anders als bei den oberirdischen Containern keine Müllkippen bilden, sondern dass diese Plätze sauber sind.

Flüstercontainer Blücherstrasse

Troisdorf wird aber nicht nur sauberer, sondern auch sicherer. Wir haben uns für die Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung im Umfeld von Kindertagesstätten, Schulen oder Seniorenheimen stark gemacht. Wir haben Verkehrsüberwachungsmaßnahmen der Kreispolizeibehörde. Die sind oft an Ausfallstraßen, wenig in kritischen, innerstädtischen Bereichen. Leider wird aber gerade in 30 Zonen gerne mal zu schnell gefahren und manche sind in Eile, dann leider weniger achtsam. Dagegen helfen mehr Kontrollen, die zusätzlich noch Einnahmen generieren können. Damit Unfälle zu vermeiden, ist allerdings wichtiger als jede Einnahme und letztlich unbezahlbar.

Mehr Sicherheit soll auch die Sanierung der Fahrrad-Schutzstreifen bringen. Oft sind Fahrradfahrer gezwungen, auf der Fahrbahn neben dem Fahrrad-Schutzstreifen zu fahren, weil der Bereich bis zur Bürgersteigkante sich in einem desolaten Zustand befindet. Dadurch kommt es viel zu häufig zu gefährlichen Situationen, weil Autofahrer viel zu nah überholen. Die Quote hierfür liegt ohnehin bei über 50%, lehrt uns eine dieser Tage veröffentlichte Studie aus Berlin, und wird durch den schlechten Zustand von Fahrrad-Schutzstreifen sicher zusätzlich erhöht.

Mehr Sicherheit versprechen wir uns auch von der gesonderten Ausweisung von Mitteln zur Instandsetzung von Straßen. Durch diese Priorisierung erwarten wir auch, dass Reparaturen (lieber) zeitnah ausgeführt werden. Zu späte Maßnahmen können hohe Folgekosten nach sich ziehen. Das gilt es zu vermeiden.

Gegenüber dem Bahnhof entsteht in Richtung Sieglarer Straße ein durchgängiger Fußgängerbereich und Radweg, der nicht mehr von Parkplätzen durchbrochen ist. Die Gefahr, dass in Stellplätze einbiegende Pkw die Radfahrer schlicht übersehen hinter den parkenden Autos, wird damit deutlich reduziert. Sieht zudem besser aus, weil die Sichtachse zur Sieglarer Strasse nicht mehr unterbrochen ist.

Mit Blick auf die Diskussion um Diesel-Motoren und avisierte Fördermittel zur Umrüstung haben wir angeregt, vorhandene städtische Fahrzeuge wie z.B. bei der Feuerwehr oder im städtischen Fuhrpark nach- oder umzurüsten und hierfür entsprechende Haushalts- und Fördermittel in den Haushalt einzustellen.

Unabhängig von der Motorenart gibt es aber auch noch die Möglichkeit, den Verkehr flüssiger zu gestalten und so Emissionen in der Entstehung zu vermeiden. Wir haben daher eine Beschleunigung des Busverkehrs und optimierte Ampelschaltungen angestoßen.

Für Spich haben wir die Erstellung eines Gutachtens zur Umgestaltung der B8 im Ortskern angestoßen, damit nach den Maßnahmen zur Umleitung der Lkw-Verkehre auch das Ortsinnere eine Aufwertung erfährt und das ist dringend notwendig.

Unabhängig von der Fertigstellung weiterer Handlungskonzepte oder den Plänen der Deutschen Bahn soll in Oberlar endlich die Unterführung an der Sieglarer Straße heller und transparenter werden. Dafür haben wir uns eingesetzt und wir denken, das wird auch Zeit.

In den Schulen bleibt auf unsere Initiative sowohl das Tafelgeld unverändert erhalten, und auch das Budget für Eislaufen soll weiterhin zur Verfügung stehen. Mit Bick auf das 50jährige Jubiläum der Stadt Troisdorf im kommenden Jahr haben wir eine Erhöhung der Mittel für den Tag des Offenen Denkmals eingebracht, der dieses Jahr ausgefallen war, hierdurch im nächsten Jahr aber wieder durchgeführt werden kann.

Für die Verbreitung von freiem WLAN – Freifunk in Troisdorf sorgen seit Jahren ehrenamtlich die Mitglieder des Freifunk e.V., die dafür sorgen, dass die von der Stadt finanzierten Router auch ihren Dienst tun. Dafür sagen wir auch an dieser Stelle nochmals herzlichen Dank. Auch in den Folgejahren stehen für die Beschaffung der Router Mittel bereit.

Breite Unterstützung für Freifunk in Troisdorf. Bild: Mit freundlicher Genehmigung von Foto Becker, Kölner Str. 55, Troisdorf

Zur Stärkung bürgerschaftlichen Engagements unterstützen wir ebenfalls den Vorschlag der Verwaltung zum Bürgerhaushalt. Anders als bisher erfolgt dieser abweichend vom bisherigen Turnus im Wechsel mit der Haushaltsplanung und wird mit einem festen Budget von 70.000 € versehen.

Nachdem unsere Idee, Street Art Künstlern ein Forum zu bieten, am FORUM überaus positiven Anklang gefunden hat, stehen auch im vorliegenden Haushalt Mittel zur Beteiligung von Street Art Künstlern im Rahmen des Augenschmaus Festivals zur Verfügung – Street Food und Street Art Festival in einem. Perfekt.

Zu guter Letzt sind wir stolz darauf, dass unser Projekt Essbare Gärten aus dem Jahr 2015 inzwischen an Fahrt aufgenommen hat. Aus einer Pressemitteilung der Verwaltung unter der griffigen Devise „Obst für Alle“ war zu entnehmen, dass Troisdorfer inzwischen an 12 Standorten mit über 300 Obst- und Nussbäumen die Früchte guter Politik ernten können.

Wir finden: So sollte gute Politik auch sein!

Deswegen stimmt die Fraktion Regenbogen-Piraten dem Haushalt 2019/2020 auch zu.

Die Haushaltsrede können Sie hier auch gerne hören
https://youtu.be/vym683YKUGY

Mit dem Abschluss der Arbeiten am Rathaus-Vorplatz wurde nun auch die von uns bereits 2015 beantragte Abbindung des Ravensberger Wegs umgesetzt und dieser zu einer Sackgasse gemacht.

Seit längerem ist ja bereits die Kronenstraße hinter der Stadthalle als Umfahrung fertiggestellt, so dass der Durchgangsverkehr im Interesse der Bewohner des dortigen Altenheims sowie für die Kita am Ravensberger Weg verringert werden sollte. Für Anwohner und Besucher sind zusätzliche Parkplätze entstanden.

Wir sind froh, dass nun endlich die Zwischenlösung der letzten Jahre ein Ende findet. Mit einer deutlichen Ausschilderung zu beiden Seiten am Eingang sowie der Aufstellung von Pollern am Ende des Ravensberger Wegs wird das betroffene Wohngebiet deutlich von Durchgangsverkehr entlastet.

Ab 2019 soll die kommunale Verkehrsüberwachung kommen –  so hat es der Haupt- und Finanzausschuss in seiner Sitzung am 4.9.2018 auf Antrag der REGENBOGENPIRATEN beschlossen. Zudem hat die Ausschussmehrheit die Verwaltung beauftragt, die Voraussetzungen für den Start der kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung ab 2019 zu schaffen, insbesondere durch Beritstellung entsprechender Mittel im Haushalt 2019/2020. Die kommunale Geschwindigkeitsüberwachung ab 2019 ist an mindestens 5 Tagen monatlich in Vollzeit durchzuführen, bevorzugt vor Schulen, Kitas und Seniorenheimen.

Die Kreisordnungsbehörden und die großen kreisangehörigen Städte im Sinne von § 4 der Gemeindeordnung für das Land Nordrhein-Westfalen sind unbeschadet der Zuständigkeit der Polizeibehörden zuständig für die Überwachung der Einhaltung zulässiger Höchstgeschwindigkeiten und der Befolgung von Lichtzeichenanlagen im Straßenverkehr an Gefahrenstellen. Insbesondere vor Schulen und Kitas sowie in sog. Spielstraßen werden Geschwindigkeitsbegrenzungen – nicht nur in Troisdorf, aber speziell auch hier – häufig nicht beachtet mit entsprechender  Verkehrsunfallgefährdung insbesondere von Kindern und Senioren (ab 65 Jahre – „Generation 65+“). Die Geschwindigkeitsüberwachung soll vorrangig aus Verkehrsunfallpräventionsgründen an Unfallhäufungsstellen und auf Unfallhäufungsstrecken sowie in schutzwürdigen Zonen (z. B. an Kindertagesstätten, Schulen, Seniorenheimen) erfolgen. Einsatzorte und -zeiten sind zwischen Polizei und Ordnungsbehörden abzustimmen. Bei Schrittgeschwindigkeit ist von 10 km/h als zulässige Höchstgeschwindigkeit auszugehen. In mehreren Bundesländern ist das Blitzen durch Private bereits durch Landesgesetze erlaubt. Unternehmen wie Radarrent, Jenoptik oder German Radar haben den Markt für sich lange erkannt. Zum Teil bieten sie Kommunen und Landkreisen „Rundum-Sorglos-Pakete“ an. Das heißt, die Privaten statten die Kommunen mit Messtechnik aus, übernehmen den Betrieb der Anlagen und bereiten auch die Daten auf. Vor allem in Nordrhein-Westfalen ist das nicht unüblich. Denn anders als in den meisten anderen Bundesländern gibt es in NRW keine strengen Regelungen, wie weit der Einfluss der Privaten bei der Verkehrsüberwachung gehen darf. Lediglich das anschließende Bußgeldverfahren muss noch zwingend über die Kommune laufen. Da der RSK in Troisdorf nur sehr selten mobile Verkehrsüberwachung betreibt – und dann oftmals an Punkten, die den o.g. Gefährdungsaspekten kaum genügen/ Rechnung tragen (z.B. Am Prinzenwäldchen und Mülheimer Straße) – ist die Einführung einer kommunalen Verkehrsüberwachung in der großen kreisangehörigen Stadt Troisdorf ab 2019 angezeigt.

Bereits 2014 hatte die Fraktion Regenbogen-Piraten die Schaffung von essbaren Gärten in Troisdorf sowie die vermehrte Anpflanzung von Obstgehölzen und Beerensträuchern in die Kooperation mit den Koalitionspartnern eingebracht, was in Folge im Umweltausschuss beschlossen wurde. Ein Thema, das auch bei der Befragung zum Bürgerhaushalt im Oktober  2014 schon auf Platz 11 gelandet war.

Wie einem kürzlich fertiggestellten Flyer der Stadt Troisdorf zu entnehmen, können die Troisdorfer Bürger und Bürgerinnen inzwischen an 12 Standorten Obst pflücken. Insgesamt sind 282 Obstbäume sowie 31 Walnußbäume gepflanzt und laut dem zuständigen Beigeordneten bei der Stadt Troisdorf, Herrn Schaaf sollen auch weiterhin Flächen hinzukommen, so wie z.B. um das Rathaus herum oder in Oberlar in einer Grünanlage nahe der Schopenhauerstraße.

Wir freuen uns, dass unsere Idee so gut ankommt und über alle Bürger, die dieses schmackhafte Angebot nutzen.

Die Broschüre der Stadt Troisdorf mit Angaben zu Standorten und Obstsorten finden sich hier
http://www.troisdorf.de/MediaLibrary/Content/web/de/wirtschaft_bauen/Umwelt/ernten/Faltblatt-Zugreifen-erwuenscht—Ernten-in-der-Stadt-ba.pdf

Stadtrundgang für Neubürgerinnen und -bürger:
Erste Stadtführung in Troisdorf mit der Kreistagsfee

Am Samstag, den 28.07.2018 ist es soweit: Unter dem Motto „Vom Musentempel zum Hans im Glück“ führt die neue Denkmalschutzbeauftragte für Troisdorf-Mitte, Anja Moersch, interessierte Bürger durch die Geschichte Troisdorfs.

Anja Moersch
Foto: www.bernd-vogel.de

Die Kreistagsabgeordnete der Piratenpartei kennt sich bestens mit Geschichte und Architektur aus. Als studierte Kunsthistorikerin führte sie in der Vergangenheit bereits Stadtführungen in Köln durch, bei denen in- und ausländische Besucher in den Genuss ihrer umfangreichen Erfahrungen kamen.

Frau Moersch ist zudem als Sachkundige Bürgerin im Ausschuss für Kultur-  und Städtepartnerschaft im Rat der Stadt Troisdorf aktiv.

„Der Rundgang soll den Bogen spannen zwischen neuen Kunstwerken, Hotspots und Wissenwertem wie z.B. der Beziehung von 4711-Gründer Mühlens zur Stadt. Es wird für Neubürger sowie gestandene Troisdorfer spannend werden!“, freut sich Anja Moersch auf den Rundgang, der am Samstag um 14:00 Uhr am Rathaus startet.

Interessierte sind herzlich willkommen und können sich noch anmelden in der Tourist-Information auf Burg Wissem, telefonisch unter 02241/900-456 oder oder E-Mail an: tourist-information@troisdorf.de

Im Wildgehe Hellenthal in der Eifel können Kinder und Erwachsene auf Tuchfühlung mit Wildtieren gehen. Der erste Teil des Fußwegs führt dabei durch ein Gehege mit Sika-Wild, dem Kinder damit auf Augenhöhe begegnen können, was Groß und Klein viel Freude bereitet. Ein solches Erlebnisgehege war auch einmal in Troisdorf geplant, aber leider kam es damals anders. Aber Zeiten ändern sich, und mit ihnen auch die jeweiligen Entscheider, zumal die Industriestadt im Grünen sich auch zur Familienangelegenheit gewandelt hat.

Die Fraktion Regenbogen-Piraten hat dies daher zum Anlaß genommen und bei der letzten Ratssitzung eine Anfrage zum aktuellen Stand gestellt:

Unter Ihrem Vorgänger wurde an der Burg Wissem das Niederwild gegen Sikawild ausgetauscht, mit der Maßgabe, dass wir da einen begehbaren, zooähnlichen Bereich entstehen lassen können. Dem wurde damals vonseiten der Unteren Landschaftsbehörde Einhalt geboten und unsere damals geplanten neuen Zugänge verschlossen. Da mittlerweile auch im Rhein-Sieg-Kreis zumindest auf oberer Ebene ein Wechsel in der Mannschaft stattgefunden hat, stellt sich die Frage, ob es neue Bestrebungen dahin gehend gibt bzw. geben könnte.

Antwort der Verwaltung:

Um abzuklären, ob Schritte hin zu einer Begehbarkeit des Geheges Aussicht auf Erfolg hätten, wurde die Untere Naturschutzbehörde um Stellungnahme gebeten. Sobald diese vorliegt, wird sie den Fraktionen zur Kenntnis gegeben.

Wir für unseren Teil würden uns jedenfalls freuen, wenn die Untere Naturschutzbehörde der ursprünglich geplanten Nutzung zustimmen kann.

Sika-Wild im Gehege begegnen

Am 10.12.1948 haben die Vereinten Nationen (UN) den Tag der Menschenrechte ins Leben gerufen. Auch 69 Jahre später steht es überall auf der Welt auch weiterhin nicht zum Besten damit.

Wir fanden es daher sinnvoll, gerade den Platz vor dem ehemaligen Verwaltungsgebäude der Dynamit Nobel zum „Platz der Menschenrechte“ zu machen und daran zu erinnern, dass in der heutigen Zeit auch in Deutschland die Wahrung der Menschenrechte für alle hier im Lande lebenden Menschen Anspruch und Herausforderung ist.

Bereits den Schöpfern des Grundgesetzes war dies vor dem Eindruck der zuvor noch im ja glücklicherweise nicht tausendjährigen Reich verübten Verbrechen eine zentrale Grundlage unserer demokratischen Verfassung. Das sind die Menschenrechte auch weiterhin.

Bericht im Rhein-Sieg Anzeiger hierzu

http://bit.ly/2xvSpTy

Platz der Menschenrechte

 

Brauchen wir mehr Zeit für Bildung?

Ein Infoabend zum laufenden Volksbegehren zur Wiedereinführung des 13. Schuljahres

Aula der Europaschule Troisdorf, Am Bergeracker 31 am 27.04.2017 ab 19:00 Uhr – Eintritt frei

 

Die Verkürzung der Gymnasialzeit auf 8 Jahre vor etwa 10 Jahren erfolgte in NRW überhastet und auf dem Rücken der Kinder. Trotz zunehmender Kritik an der Art der Umsetzung wurde seitens der Landesregierung daran nichts geändert. Erst mit dem vorliegenden Bürgerbegehren für die Rückkehr zu G9 geruhten die etablierten Parteien, das Thema zur Kenntnis zu nehmen. Eine Lösung sollen nun Schulen selbst suchen, abgestimmte Vorgaben aus der Politik sucht man derzeit vergeblich.

Erstaunlich, dass nach langen Jahren der Untätigkeit im Landtag bei Zustandekommen des ersten Volksbegehrens in NRW seit 1978 nun blitzschnell Statements von manchen Verbänden kamen, man möge das schwierige Thema doch besser den fachlich kompetenteren Landtagsabgeordneten überlassen.

In der Presse stehen aktuell andere Themen im Vordergrund. Manche E-Mails von Verbänden schilderten negative Auswirkungen bei Annahme des Volksbegehrens. Beim Infoabend in der Aula der Europaschule stellen sich am 27.04.2017 ab 19:00 Uhr daher Befürworter des Volksbegehrens kritischen Fragen der Teilnehmer und informieren über den aktuellen Stand. Interessierte Bürger sind herzlich eingeladen und willkommen.

Bisher haben als Gesprächspartner zugesagt

MdL Monika Pieper     Bildungspolitische Sprecherin der Piratenfraktion im Landtag NRW, Sonderpädagogin

Guido Thiers                  Koordinator Volksbegehren G9 Jetzt!, stv. Schulpflegschaftsvorsitzender

Niko Michaelis              Fachreferent Arbeit & Soziales und Verfassungskommission, Anwalt

Ron Jascha Marner      Schüler am Gymnasium Zum Altenforst, Schülersprecher

Wolf Roth                       Stadtrat, Schatzmeister PiKo NRW e.V.+ Elternschule e.V. , Schulpflegschaftsvorsitzender a.D.

Am 17.02.2017 wurde seitens der Fraktionen im Rat der Stadt Troisdorf von CDU, Grüne sowie Regenbogen-Piraten eine Koalitionsvereinbarung unterzeichnet, mit der die Kooperation der ersten beiden Jahre fortgeführt wird. Dies beinhaltet unter anderem beispielsweise folgende Punkte:

–              Das Audio-Streaming von Ratssitzungen soll auf die Ausschüsse Umwelt & Verkehr sowie Stadtentwicklung ausgedehnt werden bei positiver Evaluation der Abrufzahlen der letzten Zeit.

–              Ein Teil der jährlichen Neupflanzungen soll mit Obstgehölzen erfolgen – wir schaffen damit dringend benötigte Bienenweiden und sogenannte ‚essbare Gärten’, an denen Kinder, aber natürlich auch Erwachsene gerne naschen dürfen.

–              eGovernment und einzeln aufzuarbeitende Inhalte werden zur Verwaltungsvereinfachung und Kostenreduzierung sukzessive implementiert.

–              Bisher waren auf Spielplätzen lediglich fünf Giftpflanzenarten Tabu – zukünftig befolgen wir eine Empfehlungsliste der Berufsgenossenschaften, wonach in den nächsten 4 Jahren sukzessive alle Giftpflanzen entfernt und ausgetauscht werden.

–              2018 und 2020 soll die Attraktivität der Stadt durch Straßenmalwettbewerbe in Troisdorf gesteigert werden, die analog zum StreetArt Festival in Wilhelmshaven konzipiert sind.

–              Bis 2020 soll jährlich ein Generationenpark in den Stadtteilen eingerichtet werden bei Vorliegen einer Finanzierung der Investitionen durch Drittmittel.

–              Die Umstellung auf flüsterleise Glascontainer (sogenannte Unterflur-Container) soll in den kommenden Jahren durch den Umbau von jährlich jeweils zwei vorhandenen Standorten fortgeführt werden.

–              Bei Genehmigung und Errichtung eines Kletterparks auf den Spicher Höhen ist zwingend die verkehrliche Situation – insbesondere des ruhenden Verkehrs – nachhaltig zu verbessern. Priorität soll dabei eine möglichst Baumbestand schonende Lösung (wie z.B. eine Überbauung des bestehenden Parkplatzes vor dem Waldstadion) geprüft werden, ebenso wie eine ÖPNV-Anbindung.